Breiter Widerstand gegen NPD-Kundgebung

Wenn am 18. September die NPD in Berlin gegen das geplante Partizipations- und Integrationsgesetz des Landes Berlin demonstriert, das Migranten_innen mehr Rechte sichern soll, werden die Nazis auf breiten und lautstarken Widerstand stoßen. Neben dem Bündnis Zusammen gegen die NPD rufen auch die Berliner Abgeordentenhausfraktionen von Linke und SPD und das Bündnis für Demokratie und Toleranz in Treptow / Köpenick zu Protesten gegen „diesen provokativen Rassistenklüngel“ auf. In dem Aufruf des Bündnisses für Demokratie heißt es: „Das ausländerfeindliche NPD-Motto „Überfremdungsgesetz stoppen“ ist ein Angriff auf das gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen in dieser Stadt, unabhängig von ihrer Herkunft und Religion.“

Damit dieser Angriff der Nazis wie schon am 1. Mai erfolgreich abgewehrt werden kann, braucht der antifaschistische Protest möglichst viele Berliner_innen, die am 18. September am S-Bahnhof Schöneweide zusammen zeigen: In Schöneweide, Berlin und anderswo ist kein Platz für neonazistische Hetze.